Katholische Kirchengemeinde Menschwerdung Christi

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Start Über Menschwerdung Christi Unser Stadtteil Langwasser


Stadt – Stadtteil - Gemeinde

Hans Moosburger

 

Die Stadt Nürnberg hat rund 500.000 Einwohnern, unser Stadtteil LANGWASSER, im Süden Nürnbergs, ca. 40.000. LANGWASSER ist ein besonderer Stadtteil, nicht weil er besonders schön ist, sondern seiner Geschichte wegen.

Sagte man, „ich wohne in LANGWASSER“, so war bis vor wenigen Jahren ein „ah, in Langwasser – mh“ zu hören. Man dachte unwillkürlich an eine  „düstere“ Vergangenheit.

Nach dem zweiten Weltkrieg war dieses Gebiet stark geprägt durch das VALKA-Lager: Heimatlose Ausländer waren hier untergebracht. (Der Name VALKA-Lager kommt von der durch den Ersten Weltkrieg in zwei Teile geteilten lettisch-estnischen Grenzstadt VALKA.) Dieses Lager war eine Barackenstadt, umgeben von einer Mauer. Zutritt hatten nur bestimmte Personen: Polizei, Feuerwehr usw.

In der ehemaligen Reichsparteitagsstadt Nürnberg hinterließ dieses Lager einen bitteren Nachgeschmack, noch über Jahre hinweg.

In den sechziger und siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde Langwasser das größte Neubaugebiet der Stadt.

HEUTE ist Langwasser der Stadtteil in Nürnberg mit den meisten und größten Grünflächen und ist geprägt von Hochhäusern, Reihenhäusern und Bungalows. An Bedeutung ge-wonnen hat Langwasser auch durch die U-Bahn-Anbindung.

In diesem Stadtteil leben heute auch viele Aussiedler aus osteuropäischen Ländern, die natürlich auch ein besonderes soziales Umfeld bilden – zu spüren besonders auch in den Kindergärten und Schulen.

Langwasser beherbergt Industrie, ein großes Einkaufszentrum und 8 Kirchengemeinden – 4 katholische und 4 evangelische.

Unsere Gemeinde trägt den Namen MENSCHWERDUNG CHRISTI und wurde vor 40 Jahren gegründet; dieses Jubiläum haben wir im Jahr 2012 gefeiert.

Schon für den Gründungspfarrer Herrn Pfarrer Dierig war seinerzeit der Begriff „GEMEINSCHAFT/Communio“ und der persönliche Kontakt von großer Wichtigkeit. Bedeutend war dies vor allem für den Aufbau des Gemeindezentrums, zu dem viele Menschen durch ihr Engagement und handwerkliches Geschick beitrugen.

Als für Pfarrer Dierig die Zeit des wohlverdienten Ruhestands kam, schrieb der Pfarrgemeinderat ans Bischöfliche Ordinariat und tat seine Vorstellungen kund.

 

Am 15. Januar 2002 kamen dann Pfarrer Thaddäus Posielek und Gemeindereferentin Rebekka-Chiara Hengge.

Mit ihnen hielt das Wort SPIRITUALITÄT Einzug. Neben vielen anderen Aktionen finden seither in der Fasten- und in der Adventszeit Glaubensseminare statt mit rund 60 TeilnehmerInnen. Ein Gemeinde-Leitbild wurde entwickelt, die Gruppen „Kirche-in-der-Nachbarschaft“ entstanden, das „Netzwerk-Gemeinde“ wurde intensiviert und Familien-Sonntage eingeführt.

Der Umgang untereinander hat sich geändert, von Achtung geprägt, persönlich, freundschaftlich, verbindlich.

 

 

 

 

 

 

 

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